• Dominik Eder

44. Schnelle Tipps für tolle Hochzeitsfotos

Hochzeitsfotos sind eine Investition in Erinnerungen und ich muss gleich hier schonmal vorwarnen, dass ich nach dem Schreiben feststellen musste, dass die Tipps nicht so schnell sind wie ich zu Beginn gedacht habe... aber das Lesen lohnt sich.


Die Vorbereitung - Wann geht’s los?

Bei unseren Reportagen beginnen wir meistens so, dass wir noch die letzten Haare/Make-Up Aktivitäten bei der Braut und das Anziehen des Kleides fotografieren können. Es sollte auch noch genügend Zeit sein, um alle Details, wie z. B. Kleid, Schmuck und Schuhe festzuhalten. Dieser grobe Zeitablauf passt meistens auch für das parallel stattfindende Ankleiden des Bräutigams. Eine grobe Richtlinie ist, dass wir ca. eine bis maximal 1,5 Stunden, bevor die Braut den Ort vom Getting Ready verlässt, beginnen. Das ist natürlich nur eine grobe Richtlinie und immer individuell. Über den genauen Ablauf, wann wir wo sind, besprechen wir ohnehin beim Vorgespräch.


Bevor es nach dem Ankleiden richtig los geht, nehmt euch (Braut und Bräutigam) unbedingt noch fünf Minuten Zeit für einige Einzelportraits. Speziell bei Bräuten sind diese Portraits unentbehrlich, weil das Makeup noch richtig frisch und perfekt ist. Egal, was an dem Tag dann noch passiert (Freudentränen, etc.), es gibt Bilder mit perfektem Make-Up. Also, „Was man hat, hat man“.


Wir empfehlen, für Haare und Make-Up ebenfalls auf professionelle Dienstleister zurückzugreifen, nicht nur für das perfekte Braut-Styling, sondern vielmehr sollte der Tag mit einem Rundum-Verwöhnprogramm entspannend beginnen. Wichtig ist, dass du dir im Vorfeld auch die Zeit für einen Probetermin nimmst, damit nichts schief geht. Wie auch bei der Fotografie gibt es für Haare/Make-Up Profis. Gerne könnt ihr uns fragen, ob wir euch jemanden empfehlen können. Dies ist natürlich abhängig von dem Ort eurer Hochzeit.


Kleidung der Braut (und Brautjungfern/Trauzeugen) beim Getting Ready:

Da beim Getting Ready natürlich bereits Fotos entstehen, wenn die Braut und ihre Trauzeugin/Brautjungfern noch nicht im schönen Kleid stecken, ist es sehr empfehlenswert, sich auch über die Kleidung während des Schminkens Gedanken zu machen. Dies könnte z. B. ein schönes, helles und bequemes Sommerkleid oder eine Art Kimono sein.


Im Hotel hat meist die Braut das „schöne, große“ Zimmer oder die Suite. Damit für das Getting Ready des Bräutigams aber nicht auf Licht und Raumqualität verzichtet werden muss, gibt es die Möglichkeit, an der Rezeption zu fragen, ob zufällig ein unbewohntes, helles Zimmer frei ist,welches für das Anziehen verwendet werden kann. Gibt es diese Möglichkeit nicht, wohnen vielleicht noch weitere Freunde/Gäste im Hotel, deren Zimmer verwendet werden können. Wenn also das Zimmer des Trauzeugen herhalten muss und dieses vielleicht schon am Vortag bezogen wurde, wäre es zeitsparend, wenn ihr das Zimmer ein wenig aufräumt und herumliegende Kleidungstücke und Gepäck irgendwo im Schrank verstaut.


Wo sollte das Getting Ready stattfinden? Ideale Orte um sich fertig zu machen sind helle Hotelzimmer. Große Fenster liefern ein tolles Licht. Wenn ihr es euch aussuchen könnt, wählt ein Zimmer, das nicht unbedingt viele knallige Farben oder (fixe) Möbel hat. Rote Vorhänge oder große grüne Teppiche reflektieren beispielsweise das Licht mit eben ihrer Farbe. Sofern ihr euch in privater Umgebung für die Hochzeit vorbereitet, sollte der Raum der hellste im Haus bzw. der Wohnung und von großen Gebrauchsgegenständen (z. B. Bügelbrett, Hometrainer oder Kinderspielsachen etc.) bereinigt sein.


Ein Teil der Vorbereitung ist auch das Fotografieren von Details, wie den Ringen, den Schuhen, Schmuck und natürlich dem schönen Brautkleid. Oft gibt es für den wichtigen Tag auch Erinnerungsstücke, die mit dabei sind. Entweder als Andenken an einen geliebten Menschen oder einfach als schönes Symbol. Für uns ist es wichtig, dass ihr diese Details nach unserem Eintreffen zur Verfügung stellt, bzw. uns davon erzählt, wenn ihr wollt dass wir davon Bilder machen. Denkt vielleicht auch an eure Einladungen, Menükarten oder sonstige Papeterie, wenn wir davon ein Foto machen sollen.


Wer bekommt nicht gerne Geschenke an seinem Hochzeitstag? Ihr habt mit Sicherheit auch schon daran gedacht, euch gegenseitig etwas zu schenken. Wenn ihr möchtet, dass die Übergabe einer kleinen Aufmerksamkeit von uns festgehalten werden soll, überlegt euch, dies vielleicht während des Getting Readys zu tun. Meist sind die Trauzeugen die glücklichen Boten. Eine unbeschreiblich emotionale Geste und tolle Erinnerung ist es auch, wenn ihr euch gegenseitig ein, zwei kurze Sätze schreibt. Sozusagen ein Liebesbrief-Zettelchen wie damals zu Schulzeiten. ;-)


First Look

Was ist das?

Braut und Bräutigam sehen sich in sehr vielen Fällen bei der Zeremonie (nach dem Getting Ready) zum ersten Mal. Das heißt, die Emotionen und die Blicke auf die wunderschöne Braut teilt man mit seinen Gästen. Sich diesen Moment privater und intimer zu halten, wird immer beliebter. Als „First Look“ wird also der Moment bezeichnet, in dem Braut und Bräutigam sich zum ersten Mal in voller Pracht sehen. Wenn das Paar sich vor der Trauung sehen will/muss (z. B. wegen des Paarshoots oder des gemeinsamen Einzugs in die Kirche), bietet es sich an, diesen Moment ganz besonders zu gestalten. Aus welchem Grund auch immer, gebt uns einfach Bescheid, wie es bei euch ablaufen wird und wir kümmern uns gerne um die „Inszenierung“ des First Looks an eurem Hochzeitstag. Der First Look ist meist ein wirklich sehr emotionaler Moment und je privater, desto besser.


Einzug

Hier gibt es, egal wo ihr einzieht, nur einen einzigen, aber dafür umso wichtigeren Tipp. Ob freie Trauung, Kirche oder Standesamt, er gilt gleichermaßen für Einzug und Auszug (Einzug noch wichtiger):


ABSTAND HALTEN


Wir erleben es leider sehr oft, dass dies aufgrund der Aufregung vergessen wird. Als Beispiel nehmen wir den Einzug in die Kirche: der Bräutigam wartet vorne beim Altar auf seine Braut. Der Pfarrer und vielleicht Ministranten, unter Umständen auch Blumenmädchen und Brautjungfern, ziehen gemeinsam ein. Braut und z. B. Brautvater sind dicht hinter dem Pfarrer oder eben anderen Personen. Alles ist ziemlich gedrängt. Es ist nun so gut wie unmöglich, von vorne eine Ganzkörperaufnahme der Braut oder anderer wichtiger Personen zu bekommen. Was noch viel schlimmer ist: Auch der Bräutigam sieht die Braut nicht komplett. Daher bitte im Kopf behalten: Sollte ein Einzug auf diese Art stattfinden, bitte mindestens 5-6 Meter, am besten sogar 8-10 Meter Abstand halten und sich Zeit lassen. Genießt den Moment, die Blicke und das Staunen der Gäste über die Schönheit. Es ist ein Highlight, wenn der Bräutigam seine Braut in vollem Glanze zum ersten Mal sehen kann.


Die Trauung bzw. Zeremonie ist der Moment des Tages, auf den ihr lange Zeit hingefiebert habt. Es ist emotional, spannend und wahnsinnig aufregend. Ihr seid mit Sicherheit auch etwas (oder sogar sehr) nervös und obwohl ihr vorher unzählige Male im Kopf diese „Szene“ durchgespielt habt, wird es anders sein, als ihr es euch vorgestellt habt. Viel besser noch! Es gibt so viele unterschiedliche Weisen sich das „Ja-Wort“ zu geben, daher hier nur drei der aus unserer Sicht wichtigsten Tipps.


DEN GEFÜHLEN FREIEN LAUF LASSEN


Das klingt erst mal selbstverständlich, aber ihr könnt uns glauben, dass bei all dieser Aufregung leider ganz häufig vergessen wird zu lächeln und mit einem freundlichen / fröhlichen Gesichtsausdruck der Zeremonie beizuwohnen. Keine Hilfe dabei ist manchmal die Stimmung, die z. B. bei einer katholischen Trauung entsteht. Alle sind sehr andächtig und nachdenklich. Jede Religion, jeder Glaube ist anders, aber in keiner heißt es: „Lachen oder Spaß haben verboten.“ Auch die ein oder andere Freudenträne gehört dazu. Lasst euren Gefühlen ruhig freien Lauf.


Nicht in die Kamera schauen

Wir sind dabei, um diese schönen Momente zu dokumentieren und für immer festzuhalten. Es ist nicht notwendig, dass ihr direkt in die Kamera blickt, wenn wir ein Foto machen. Ihr könnt uns getrost ignorieren. Es passiert natürlich nichts, wenn ihr hin und wieder mit einem von uns Blickkontakt aufnehmt. Aber bitte nicht jedes Mal, wenn wir den Auslöser drücken. Grundsätzlich gilt das für den ganzen Tag. Wenn wir einen Blick direkt in die Linse wollen, werden wir es euch ohnehin sagen.


Der Ringtausch

Diesen Tipp müsst ihr nicht „zu genau“ sehen, wir möchten es einfach nur erwähnt haben. Oft erleben wir, dass es beim Ringtausch sehr „eng“ wird. Alles rückt ein wenig zusammen, z. B. Pfarrer (mit Buch), Messdiener, vielleicht auch noch die Trauzeugen oder Ringträger sind sehr nahe dran. Wir versuchen diese Situation immer von zwei unterschiedlichen Winkeln abzulichten, damit wir alles gut abdecken. Das klappt in den allermeisten Fällen sehr gut.


Merkt ihr aber, dass um euch rum viel los ist, dann freuen wir uns, wenn ihr ein wenig darauf achtet, dass ihr den Ringwechsel nicht „versteckt“ durchführt und uns so die Chance auf ein paar Bilder ermöglicht. Keine schlechte Idee ist es außerdem, wenn ihr euch sogar zueinander dreht (Nasenspitze an Nasenspitze), um den Ringwechsel zwischen euch durchzuführen. So ermöglicht ihr es auch den Gästen hinter euch, diesen Akt zu sehen. Wir würden dann u. U. sogar die Perspektive aus Sicht der Gäste aufnehmen. Aber am besten unterhalten wir uns am Tag eurer Hochzeit auch ganz kurz darüber.


Trauung im Freien

Eine Trauung im Freien ist, wie wir selbst bestätigen können, etwas ganz Besonderes. Dabei sollte man aber zwei Dinge unbedingt bedenken, zum einen die Tageszeit und zum anderen den Plan B, wenn das Wetter nicht mitspielt. Beachtet bitte, dass die Uhrzeit und der Sonnenstand nicht nur für die Fotos entscheidend sind, sondern auch für eure Gäste. Im Hochsommer eine volle Stunde in der prallen Mittagshitze zu sitzen, kann sehr unangenehm sein. Daher überlegt euch, wie ihr für den perfekten Sommertag mit viel Sonne etwas Schatten für die Zeremonie schaffen könnt. Hierbei ist nur wichtig, dass Schirme oder Sonnensegel neutrale Farben (weiß, beige) haben. Rote Schirme / Sonnensegel färben euch, eure Kleidung und alles andere auch rot. Gerne helfen wir euch hier bei der Planung der Zeremonie und stehen euch für Fragen jederzeit zur Verfügung.


Der erste Kuss

Dieser Tipp ist unheimlich wichtig für euch und es mag logisch erscheinen. Trotzdem kommt der erste Kuss, gleich nachdem man getraut wurde, leider sehr oft zu kurz oder wird sogar vergessen. Daher denkt dran: Irgendwann, relativ kurz nachdem ihr euch die Ringe angesteckt habt, dürft ihr euch küssen, wenn ihr das möchtet. Nicht selten wird das, besonders bei kirchlichen Trauungen vom Pfarrer, übergangen, nicht berücksichtigt oder vergessen.Sollte das passieren, könnt ihr euch einfach küssen, ohne dass ihr dazu aufgefordert werdet, sofern ihr das selbst auch möchtet. Niemand kann dagegen etwas sagen, warum auch? Und dabei sind zwei Dinge sehr wichtig: Genießen und laaaaaannnnge halten, dann verpasst es auch ganz sicher niemand


Natürlich ist es nicht realistisch und auch gar nicht notwendig, dass eure Gäste überhaupt keine Fotos von euch oder von sich selbst und der eigentlichen Hochzeit machen. Ganz im Gegenteil, das gehört natürlich zur Feier und zur Hochzeit dazu. Aber es gibt Situationen, in denen es sehr störend ist, wenn jeder Gast und die Familie ein Smartphone oder sogar ein Tablet vor dem Gesicht hat. Nicht nur für euch oder andere Gäste sondern auch für uns ist dies oft ärgerlich, wenn auf ein Display geschaut wird (statt den Moment zu genießen). Die Gäste verpassen dabei das Wichtigste! Die Bilder, die entstehen, sind es zu 99% nicht wert und die Leute wären besser beraten, einfach dabei zu sein und den Emotionen freien Lauf zu lassen. Die TOP 3 dieser Situationen sind ganz klar die Zeremonie, der Einzug/Auszug und alles, was am Abend bei schlechteren Lichtverhältnissen passiert (erster Tanz, Torte, etc.) – irgendjemand hat immer ein Handy vor dem Gesicht oder behindert im schlimmsten Fall unsere Arbeit. Vielleicht findet ihr eine Möglichkeit, speziell für diese Phasen des Tages die Gäste zu sensibilisieren und auf den eigentlichen Grund der Feier zu fokussieren. Wir würden uns sehr freuen, denn so hättet ihr auch mehr von euren Gästen in diesen wichtigen Momenten.


Umplugged Wedding

Dieser Begriff wird in einem Zeitalter, in dem immer mehr Technologie in unser Leben tritt, die Vernetzung und das „Online“ Sein zum Alltag gehört, sehr verstärkt zu hören sein. Darunter versteht man, dass Hochzeitsgäste, anstatt sich selbst ständig damit zu beschäftigen, Fotos sowie Videos aufzunehmen, ihre DSLRs, Kompaktkameras, Handys stecken lassen, einfach den Moment genießen und auf sich wirken lassen. Ihr habt uns als eure professionellen Fotografen beauftragt und wir sind dazu da, euer Event für euch unvergesslich und für immer festzuhalten


Paaarshoot

Wie lange solltet ihr für den Shoot einplanen? Wir hatten bereits Fotoshoots von zehn Minuten bis drei Stunden, je nachdem wie viel Zeit zur Verfügung steht oder wo der Shoot geplant ist bzw. zu welcher Tageszeit. Die durchschnittliche Zeit in den letzten Jahren für Brautpaare, denen die Fotos wichtig waren, ist ca. 45 bis 60 Minuten. Natürlich ist dies auch abhängig davon, ob größere Distanzen gefahren werden müssen. Genaueres besprechen wir natürlich bei unserem Treffen bzw. wenn es um die Details geht.


Wann ist die beste Zeit?

Das schönste und bei Fotografen beliebteste Licht für Portraits ist entweder das Morgen- oder Abendlicht. Das heißt, je später am Tag hin zum Sonnenuntergang der Shoot stattfinden kann, desto besser ist die Qualität des Lichtes. Wann genau das ist, hängt natürlich auch von der Jahreszeit ab, aber 45 Minuten vor Sonnenuntergang ist in der Regel die perfekte Zeit. Sollte es vom Ablauf her nicht möglich sein, am Abend zu fotografieren, kann der Shoot natürlich auch zu einer anderen Zeit stattfinden und vielleicht ergibt sich die Möglichkeit, dem Abendprogramm (z. B. zwischen zwei Gängen beim Essen) beim besten Licht für nur 10 Minuten zu entfliehen. Wir bitten zu berücksichtigen, dass ein Shoot in der Tagesmitte eher im Schatten stattfinden sollte, denn freie Flächen in der Sonne sind zu dieser Zeit nicht ideal.


Wo soll der Shoot stattfinden?


Hierbei bitten wir um eure Mithilfe. Je nachdem wo die Hochzeit stattfindet, könnt ihr euch schon mal nach geeigneten Locations umsehen. Gerne könnt ihr uns Handyfotos schicken, damit wir uns ein Bild machen können. Wenn wir keine Möglichkeit haben, die Gegend selbst vor der Hochzeit zu sehen, dann ist es hilfreich, wenn ihr eine Vorstellung habt, was ihr gerne auf den Fotos sehen wollt: Weinberge, alte Hütten, detailreiche Mauern,Wände, Bäume, Schotterwege und Wiesen. Wasser zieht Menschen immer an und ist besonders bei Sunset (und kurz danach) ideal. Schaut euch in unserem Portfolio um, da findet ihr viele verschiedene Locations und Shoots. Wie oben bereits geschrieben, sollten der Ort und die Zeit im Sommer immer gemeinsam betrachtet werden.


Wir empfehlen euch daher die App „Sun Seeker“, welche es euch ermöglicht, zu wissen zu welcher Zeit, die Sonne an einen beliebigen Ort untergeht, oder in 3D-Ansicht sogar, wie der Sonnenverlauf über den Tag aussieht. Für uns ist dies ein unverzichtbares Tool zur Planung des Shoots.Über Details sprechen wir natürlich noch persönlich. Solltet ihr allerdings keine Zeit für die Suche haben, ist das überhaupt KEIN Problem. Durch unsere jahrelange Erfahrung sind wir in der spontanen Locationsuche sehr gut geschult und finden in jedem Fall etwas Passendes.


Gruppenfotos

Wichtig bei Kleingruppenfotos ist, dass ihr euch vorab überlegt, welche Personenkonstellationen ihr gerne haben möchtet, und dass ihr jemanden habt, der die Leute gegebenenfalls auch kennt und dorthin bringt, wo wir die Fotos machen. Wenn es an dem Tag einen Platz gibt, der eure ganze Gesellschaft für ein Gruppenfoto aufnehmen kann, dann machen wir das natürlich ebenfalls mit Freude. Über Details sprechen wir gerne mit euch beim Vorgespräch.


Was machen wir bei Regen?

Lasst euch nicht von schlechten Wettervorhersagen die Laune auf euren großen Tag verderben. Das Wetter kann man einfach nicht beeinflussen und ihr werdet mehr Spaß an eurer Hochzeit haben, wenn ihr euch auf schlechtes Wetter einstellt und es dann plötzlich doch wunderschön wird. Für die Fotos bzw. für den Portraitshoot ist Regen natürlich kein Problem. Wir hatten schon unzählige Hochzeiten über die letzten Jahre, dass wir keine Fotos gemacht haben ist aber noch nie passiert ;-) Was euren Tagesablauf im Allgemeinen betrifft, raten wir euch für Outdoor-Aktivitäten auch einen Plan B zurechtzulegen. Im Idealfall wird er nicht benötigt, aber daran gedacht haben solltet ihr zumindest. Organisiert euch weiße oder transparente Regenschirme, die wir gegebenenfalls einbauen können. Bezogen auf die Locations für den Shoot könnt ihr euch natürlich Indoor-Alternativen suchen. Aber sollte es an dem Tag nicht dauerhaft regnen, gibt es immer auch Möglichkeiten, trotzdem draußen zu fotografieren


Engagement Shoot

Wir selbst stehen häufig vor der Kamera und wissen auch, dass es ein komisches Gefühl sein kann. Wenn es euch auch so geht und ihr vielleicht ein wenig üben wollt, bevor ihr am Hochzeitstag fotografiert werdet, dann ist dieser Tipp genau das Richtige für euch. Bucht einen Shoot bei uns (oder anderen Fotografen) und „übt“ einfach schon ein wenig für den großen Tag. Ein Pre Wedding Shooting hat viele Vorteile:


1. Ihr bekommt ein Gefühl dafür, wie es ist, fotografiert zu werden.

2. Ihr könnt uns besser kennenlernen und seht, wie wir auf eurer Hochzeit arbeiten werden.

3. Ihr bekommt schöne Bilder von euch, die ihr auf der Hochzeit oder für Einladungskarten nutzen könnt.

4. Nicht zuletzt tut ihr euch mal etwas Gutes: Haare, Make-Up, Aufregung und viel Spaß beim Shoot. Im Nachhinein freut man sich sehr über schöne Fotos, die einen an die wunderschöne Vorbereitungszeit mit dem Partner erinnern. Ihr werdet sehen, wir sprechen aus Erfahrung


Lichter des Abends

Eine sehr einfache und auch günstige Möglichkeit, bei einer Hochzeit eine wunderbare Lichtstimmung am Abend zu erzeugen, sind Lichterketten. Erhältlich zum Kauf oder Verleih, online oder im Baumarkt, sind sie mit normalen Glühbirnen ausgestattet sehr helle und doch warme Lichtquellen.Dies beschränkt sich auch nicht auf eine Gartenparty oder Feier im Freien, sondern ist auch in Räumen eine wirklich gute Alternative zu dem, was in der Location vorhanden ist. Wenn die Band bzw. der DJ für Licht zuständig ist, gibt es natürlich unzählige verschiedene Arten Lichtstimmungen zu erzeugen. Bonus Tipp für den Abend aus Fotografensicht: Wir raten davon ab, Laserpunkte zu verwenden. Das sieht mit freiem Auge ganz nett und lustig aus, aber bei einem Foto bewegen sich diese Punkte nicht mehr und verteilen sich somit überall auf dem Körper. Zusätzlich sind Farbstrahler z. B. Magenta/Rot, sehr dominant und für digitale Kameras schwer richtig darzustellen. Auch in der Nachbearbeitung der Bilder können vor allem die Hauttöne sehr rosa und unnatürlich wirken.


Traditionen

Wie alles im Leben ist auch dieses Thema eine Geschmacksache, aber es ist uns wichtig, unsere Erfahrung weiterzugeben. Wenn man heiratet, kommen sehr viele Menschen von außen und versuchen einem Dinge einzureden, die meist Sätze beinhalten wie „Das macht man aber so...“. Oder du stellst dir selbst oft die Frage: „Wie macht man das denn?“ Hierbei gilt ein Grundsatz, wenn es sich um deine eigene Hochzeit handelt: Du machst das so, wie du und dein Partner das gerne möchten. Punkt. Es soll ein unvergesslicher Tag in eurem Leben werden und das wird es nicht, wenn ihr diesen Tag nicht so gestalten könnt oder dürft, wie ihr es möchtet. Detaillierter behandeln wir das Thema in unserem Blog.


Party und Gäste

Vielen Gästen juckt schon während des Essens der Fuß und sie können die Party fast nicht erwarten. Es kommt aber vor, dass sich die Zeit, bis richtig getanzt werden kann, etwas hinzieht, weil Reden, Einlagen und Überraschungen, geplant oder ungeplant, dazwischenkommen. Brautpaare überlassen die Abendgestaltung öfter mal ihren Trauzeugen und kennen daher den Ablauf gar nicht. Wir raten aber, zumindest ein kleines bisschen Bescheid zu wissen und/oder zu steuern, um großen Überraschungen vorzubeugen. Man glaubt es kaum, aber es gibt den angeheirateten Onkel der eine 45-minütige Power Point Präsentation hält.

Aus unserer langjährigen Erfahrung haben wir hier zwei Tipps für euch.

1. Vermeidet zu viele Einlagen, die zu lange dauern und unter Umständen für den Großteil der Gäste nicht den erwarteten Unterhaltungswert erfüllen. Hobbyredner, die einen Saal 30 Minuten gut unterhalten können, gibt es nicht viele.

2. Hat die Party einmal begonnen und die Band oder der DJ ist dabei, die Gäste auf die Tanzfläche zu ziehen, sollte die Party nicht mehr durch Einlagen, Reden oder Überraschungen unterbrochen werden. Die Devise lautet: jetzt am besten nur noch tanzen und feiern.


Das Hochzeitsalbum

Es gibt fast nichts Ärgerlicheres als digitale Daten zu verlieren oder nicht mehr lesen zu können. Das passiert immer wieder und ist leider der Vergänglichkeit von digitalen Trägermedien geschuldet. Aus diesem Grund empfehlen wir nicht nur die Daten, die ihr bekommt, doppelt zu sichern, sondern euch auch ein hochwertiges Fotoalbum gestalten zu lassen. Wir selbst bieten unseren Kunden extrem hochwertige, wunderschöne und vor allem zeitlose und langlebige Hochzeitsalben an. Es ist einfach ein anderes Gefühl mit Familie und Freunden durch ein großes Album zu blättern, etwas in der Hand zu halten und die Bilder im großen Format auf sich wirken zu lassen. Da kann kein Handy, Tablet oder Computer mithalten. In den kommenden Jahren wird sich wieder einiges am Markt getan haben, ein Album allerdings hält länger als jedes bekannte digitale Speichermedium und wird auch in 50 Jahren noch Freude in die Familie bringen.

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